Fluglärmkarte für Frankfurt: die neue Nord-West-Landebahn bringt zusätzliche Belastungen

Bei dem geplanten Ausbau des Frankfurter Flughafens haben sich Fraport, Lufthansa und die hessische Landesregierung für die Variante Nord-West entschieden. Daher ist mit einer Zunahme der gesundheitlichen Belastung zu rechnen, sowie einer starken Siedlungsbeschränkung in der gesamten Rhein-Main-Region. Neben einem neuen Terminal (mit der Kapazität für 40 Millionen Passagiere) soll auch eine neue Landebahn gebaut werden. Zu diesem Zweck sind bereits über 200 Hektar Wald abgeholzt worden. Besonders betroffen ist dadurch die Kommune Kelsterbach, da zum einen der, bei den Anwohnern so beliebte, Erholungswald gerodet wurde und zum anderen der einzige Lärmschutz und Luftfilter der kleinen Stadt auf diese Weise völlig zerstört wurde.
Die geplagten Anwohner werden pro Nacht von durchschnittlich 150 Flugbewegungen (in Extremfällen sogar 250) belästigt und in ihrem Schlaf gestört. Neben Ermüdungserscheinungen und Schlafstörung leiden die Fluglärm Opfer auch unter Atemwegserkrankungen, da die Umweltverschmutzung durch den massiven Flugverkehr stark zugenommen hat. Die Abgase der Düsenflieger (deren durchschnittlicher Lärmpegel sich auf ca. 140 Dezibel beläuft) zerstören die so lebensnotwendige Ozonschicht und ihre Kondensstreifen begünstigen den Treibhauseffekt.

Lebensqualität in Rhein-Main sinkt durch zunehmenden Fluglärm

Um die Lebensqualität im Rhein-Main-Gebiet und insbesondere in Frankfurt und Wiesbaden zu erhalten, muss der weitere Ausbau daher dringend gestoppt werden. Durch die Arbeit in Bürgerinitiativen, Vereinen und anderen Gruppen kämpfen bereits zahllose Menschen für eine Eindämmung des Fluglärms. Die gut organisierten Fluglärm Gegner tun ihrem Unmut zudem in friedlichen Protestaktionen und Montagsdemos kund. Verärgerte Anwohner können sich bei den Betreibern selbst beschweren, sich einem Klageverein anschließen und die Bürgerinitiativen durch Spenden unterstützen.

Fluglärmkarte Frankfurt

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